»im Haus der Poeten, im Haus der Poethens, einem Haus ohne Nachtportier, endlich wieder hier, im Schriftstellerhäusle, im blauen Zimmer, im braunen!«

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Kommentar

Das in einem Gebäude aus dem 17 Jahrhundert befindliche Schriftstellerhaus in Stuttgart entstand 1983 auf Initiative des Lyrikers Johannes Poethen und des Architekten Johannes Wetzel, die den Abriss des Baus verhinderten. (www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de/haus/geschichte, 10.8.2016) Die zwei Gästezimmer des Hauses wurden aufgrund der Farbe der Einrichtung „blaues Zimmer“ und „braunes Zimmer“ genannt. Kofler war im Herbst (1988): während einer Lesereise im Schriftstellerhaus Stuttgart zu Gast. (Albrecht 1989)

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 161

[...] Sein oder Nichtsein! Endlich wieder Gestapoluft atmen! Wieder im Haus der Poeten, im Haus der Poethens, einem Haus ohne Nachtportier, endlich wieder hier, im Schriftstellerhäusle, im blauen Zimmer, im braunen! Was für ein Spaß, ein Witz aus Stuttgart, müssen Sie wissen, ein Literaturhauswitz [...]


Zitiervorschlag:
„im Haus der Poeten, im Haus der Poethens, einem Haus ohne Nachtportier, endlich wieder hier, im Schriftstellerhäusle, im blauen Zimmer, im braunen!“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.263, 2019-02.