»mit einer Vorausabteilung Panwitz im Sumpf gelegen und schon deshalb nichts gesehen und gehört«

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Kommentar

Kurt Waldheim gab gegenüber der Historikerkommission an, „wegen hoher Verluste seien bei der Vorausabteilung v. Pannwitz Kavalleristen fallweise auch als Infanteristen eingesetzt worden.“ Es sei ihm aber nichts darüber bekannt gewesen, „daß sich neben uns angeblich eine SS-Einheit befand und auch Partisanen in der Gegend waren“. Sein Zug habe aber „zwei Tage in den Pinsker Sümpfen gelegen.“ (Schmiederer 1988, 7) Helmuth von Pannwitz (1898–1947), Kommandierender General des XV. Kosaken-Kavallerie-Korps der Wehrmacht

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 159

[...] Nun? – (Ja, was sage ich jetzt? Daß ich mit einer Vorausabteilung Panwitz im Sumpf gelegen und schon deshalb nichts gesehen und gehört –, daß ich nicht im Sudan, sondern im Land der Skipetaren –, daß ich nur mit Quartier und Verpflegung befaßt, daß ferner Herr Professor Kurz –?) Ich sage: Ich habe nachweislich nicht den Sudan bereist, sondern nicht nachweislich das Land der Skipetaren beritten, sage ich [...]


Zitiervorschlag:
„mit einer Vorausabteilung Panwitz im Sumpf gelegen und schon deshalb nichts gesehen und gehört“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.217, 2019-02.