»die Geschichte vom Kreuz in der Nuß«

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Kommentar

Kofler variiert hier die Sage Das Gefangene Bergmandl , die im steirisch-kärntnerischen Raum in mehreren Versionen existiert (Graber 1944, 20). Grundgerüst ist die Gefangennahme eines Bergmännleins durch Bergleute, das für seine Freilassung verschiedene Optionen anbietet. Die Bergmänner wählen stets die Bekanntgabe von ergiebigen Erzlagern im Berg, was das Bergmännlein froh darüber sein lässt, dass sie nicht nach der Bewandtnis des „Kreuzes in der Nuss“ fragten. Diese Frage bleibt in allen Versionen offen.

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 323

[...] Kennen Sie übrigens die Geschichte vom Kreuz in der Nuß? Ein Berggeist wird von einigen Goldgräbern überfallen und gefangengenommen [...]


Zitiervorschlag:
„die Geschichte vom Kreuz in der Nuß“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.691, 2019-02.