»In tiefem Gram/ verzehr/ ich mich/ mir ist/ die Freude hin«

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Kommentar

Zitat aus Schuberts Lied Der Hirt auf dem Felsen , 5. Strophe: „In tiefem Gram verzehr’ ich mich, [/] mir ist die Freude hin, [/] Auf Erden mir die Hoffnung wich, [/] Ich hier so einsam bin.“ (Schochow 1974, 412)

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 315

[...] Wer kann das aushalten? Tage, Wochen, wie lange wir eben schon unterwegs gewesen sein mochten durch die Hochgebirgswüsteneien – nicht, daß uns nicht immer wieder heitere Matten, liebliche, fruchtbare Täler zum Verweilen eingeladen hätten –, ob in die Stille des strahlenden Sommermorgens hinein, ob in die flirrende Mittagshitze, ob in die Ruhe des Abendlichtes, am Abendhimmel blühet ein Frühling auf, hinein: Still, hören Sie denn nicht, oben, vom Bergsee, den Gesang – In tiefem Gram/verzehr/ich mich/mir ist/die Freude hin [...]


Zitiervorschlag:
„In tiefem Gram/ verzehr/ ich mich/ mir ist/ die Freude hin“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.625, 2019-02.