»am Abendhimmel blühet ein Frühling auf«

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Kommentar

Beginn der vierten Strophe der Abendphantasie (1799) von Friedrich Hölderlin; Kofler zitiert mehrfach daraus, u.a. s. Eintrag ›Vor seiner Hütte‹ s. Eintrag ›Wie verscheucht‹.

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 315

[...] Wer kann das aushalten? Tage, Wochen, wie lange wir eben schon unterwegs gewesen sein mochten durch die Hochgebirgswüsteneien – nicht, daß uns nicht immer wieder heitere Matten, liebliche, fruchtbare Täler zum Verweilen eingeladen hätten –, ob in die Stille des strahlenden Sommermorgens hinein, ob in die flirrende Mittagshitze, ob in die Ruhe des Abendlichtes, am Abendhimmel blühet ein Frühling auf, hinein: Still, hören Sie denn nicht, oben, vom Bergsee, den Gesang – In tiefem Gram/verzehr/ich mich/mir ist/die Freude hin [...]


Zitiervorschlag:
„am Abendhimmel blühet ein Frühling auf“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.623, 2019-02.