Alfred Brendel

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Kommentar

Alfred Brendel (* 1931), wuchs in Kroatien und in Graz auf, Klavier- und Kompositionsstudium in Graz und Wien. Brendel beschäftigte sich immer wieder eingehend mit Schuberts Klavierwerk, aus den Jahren 1987/88 stammt eine Schallplattenaufnahme sämtlicher Sonaten. Der Kritiker Joachim Kaiser schrieb bereits 1972, dass Brendel Schubert „nicht als späten Wiener Klassiker ,historisch‘ versteht, sondern ihn aufbricht“. (Kaiser 1972, 204)


Der Pianist Alfred Brendel bei einem Meisterkurs, um 1965
Foto: Franz Hubmann, Imagno / picturedesk.com

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 314

[...] Aber mich kann er nicht täuschen, der Wind – wie Sie sich vorstellen können, war es nicht nur still, sondern auch windstill –, es ist nämlich gar nicht die Wandererfantasie, sondern die sogenannte Gasteiner Sonate, die hier gespielt wird; hören Sie nur, wie kräftig er das Pedal einsetzt, es kann sich nur um Alfred Brendel handeln, den berufensten Schubert-Spieler unserer Tage [...]


Zitiervorschlag:
Alfred Brendel. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.619, 2019-02.