Anton Bruckner


Anton Bruckner, um 1890
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Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 117

[...] Vor einem Postament mit der Büste von Anton Bruckner verharrte, wie vor einem Kriegerdenkmal, in regloser, finsterer Andacht der Führer, die Hände unter dem Gürtel zusammengelegt und die Tellerkappe am Schirm haltend [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 313

[...] – Kennen Sie übrigens den Witz vom Musikwissenschaftler, der noch gefehlt hat, den Witz von der Habilitationsschrift Anton Bruckner und August Pepöck, ein oberösterreichischer Vergleich, oder den Witz vom Streichquartett? frage ich ihn, um ihn abzulenken, auf andere Gedanken zu bringen, vergeblich [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 369

[...] Der Mesner schläft, die Glocken läuten von selbst, Anton Bruckner sitzt mißmutig in der Sakristei und ißt mit seinem Taschenfeitl eine Speckjause, Bruckners Achte, denkt er, so etwas sollte mir einmal gelingen, vor dem vergitterten Sakristeifenster steht ein Kirschbaum, nein, steht ein Kirschbaum in voller Blüte, obwohl es regnet an diesem Nachmittag [...]


Zitiervorschlag:
Anton Bruckner. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.611, 2019-02.