»Entrischen Kirche«

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 255

[...] – Ohne seinen letzten Witz zu Ende erzählt zu haben, stürzte am Dienstag ein Privatgelehrter in den Tod: Auf dem Rückweg von der sogenannten Entrischen Kirche, ausgerechnet an der Schlüsselstelle des Detmolder Grates, habe der Dozent, so sein Begleiter, ein Professor, sich, wie um zur Pointe auszuholen, auf einmal mit großem Schwung umgedreht und mitten im Satz den Halt verloren; er sei senkrecht etwa hundert Meter in die Tiefe gestürzt und auf einem Felsvorsprung zerschmettert liegengeblieben [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 285

[...] Ein Akademikerehepaar, ein Thanatologe und eine Archäologin, war auf einer privaten Expedition zur Entrischen Kirche unterwegs gewesen [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 312

[...] Ich sehe uns noch gehen, ich sehe ihn vor mir gehen, auf dem Detmolder Grat sehe ich uns gehen auf eine Schlüsselstelle zu, unterwegs wohin, warten Sie, unterwegs zu einer Stelle, zur – Entrischen Kirche, zur Heidnischen Kirche, wie sie auch genannt wird [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 374

[...] Wer weiß, läßt er sich auch einliefern, er mag es halten, wie er will, der Kustos; lange genug ist er Mesner in einer Dorfkirche, weniger noch, in einer Filialkirche gewesen, nein, nicht in der Heidnischen oder Entrischen Kirche, sondern in einer ganz ordinären katholischen Kirche [...]


Zitiervorschlag:
„Entrischen Kirche“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.601, 2019-02.