Großelend

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 9

[...] Im Augenblick aber befällt mich eine unerklärliche Schwäche, wie es mir auf dem Großelend schon einmal widerfahren ist – damals bin ich allein gewesen und habe mich vom Großelend zurück ins Tal schleppen können –, meine Kräfte lassen plötzlich nach und ich kann nicht mehr weiter [...]

Am Schreibtisch, S. 131

[...] dem Großelend, und ich fürchten muß, mich nicht mehr auf den Beinen halten zu können, nein, lassen Sie uns die Begehung abbrechen [...]

Am Schreibtisch, S. 133

[...] Kennt er den Weg?, will ich mich fragen, da befällt mich eine unerklärliche Schwäche, wie es mir auf dem Großelend schon einmal widerfahren ist, meine Kräfte lassen nach und ich kann nicht mehr weiter [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 311

[...] Finsternis, Stille, wie damals, wie auf dem Großelend [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 316

[...] Haben Sie gehört, es kommt von oben, von den Gletschern dort, höher noch, vom Großelend, vom Gipfel des Großelendkopfes muß es kommen, eine Ansprache, so etwas habe selbst ich noch nie gehört, hören Sie nur, der künftige Landesverweser, er spricht zu den Gebirgsmassen, anläßlich ihrer einstigen Massenerhebung, der größten dieser Art in Europa, er begrüßt gerade die rundherum versammelten Gruppen, die Köpfe und Spitzen der Schobergruppe, der Goldberggruppe, der Venedigergruppe, der Haffnergruppe, hören Sie nur, er verspricht, jede Gruppe gegen Ansprüche einer anderen zu verteidigen [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 317

[...] haupt niemand gesprochen hätte vom Großelendkopf, Elend hat hier übrigens noch die ursprüngliche Bedeutung, weit weg, fern von zu Hause, in der Fremde [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 329

[...] Der Hochschober: Durch Schiebung groß geworden, die Dreiherrenspitze: Ein aufgeworfenes Nichts! Der Rote Knopf – ein schlechter Witz! Die Hohe Dock – wie platt, wie platt! Das Großelend, ein Schandfleck, die Hochalmspitze, sie beleidige nicht länger mein Auge! Das Hohe Beil: Pfui, und nochmals pfui, rief ich und spuckte in den Schnee [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 330

[...] Das Großelend: Ein schönes Bild; das Große Wiesbachhorn: Ich gebe klein bei, so ich, frierend plötzlich [...]


Zitiervorschlag:
Großelend. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.599, 2019-02.