»des Internationalen Dialektinstituts«

TEI version< zurück

Kommentar

1976 in Krems gegründete Institution zur Erforschung und Dokumentation des Dialekts und der Dialektliteratur jenseits volkstümlicher Idyllisierungen, nennt sich auch „Institut für regionale Sprachen und Kulturen“ (vgl. www.cultura.at/idi, 19.7.2017).

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 306

[...] Das ist nicht möglich! Wilson liegt ja immer noch auf dem Eis, er hat das Gesicht abgewandt, er krümmt sich vor – wovor, wird sich zeigen, ein Klagenfurter hat sich zu ihm hinabgebeugt und spricht zu ihm, er scheint sehr besorgt zu sein um Wilson, der es auf etliche Berufungen ins College-Team des Internationalen Dialektinstituts gebracht hat, ob er helfen könne, scheint er zu sagen, während der Kanadier, hier, sehen Sie nur, sich den Bauch hält vor – vor was, muß offengelassen werden, es wird sich herausstellen; daß er sich schäme für die Unsportlichkeit seines Kameraden, wie wird das wiedergutzumachen sein, scheint er zu sagen, sagt er aber nicht!, der Unsympathische, hier, die Aufnahme beweist es, die Wiederholung, der Unsympathische sagt etwas ganz anderes, er flüstert nämlich dem Sympathischen ins Ohr: Was heißt Fut auf Kisuaheli? Haben Sie gehört, er versucht ein Revanchefoul, der Drecksklagenfurter, er beugt sich über den Blauweißen und flötet: Internationales Dialektinstitut – bitte warten [...]


Zitiervorschlag:
„des Internationalen Dialektinstituts“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.567, 2019-02.