das Mentsch

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Kommentar

das Mädchen (dialektal)

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 293

[...] Ängstlich erzählte er seiner Mutter davon, die ihm den Rat erteilte, sowie die Braut nachts und in eindeutiger Absicht wieder auf dem Hof erscheine, sich mit einer Staude Hanf unter dem Misthaufen zu verstecken und die Augen so lange geschlossen zu halten, bis das Mentsch wieder verschwunden wäre [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 294

[...] Das Weib, inzwischen aller Kleidungsstücke ledig, versuchte ein letztes, hielt, so gut es ging, ihr Hinterteil über den Misthaufen, über den darunter Verborgenen, um ihn das schimmernde Tor zum Geheimnis sehen zu lassen, das Kreuz in der Nuß, die Tür ins Nichts, das Weltgeheimnis; allein, der Tropf war nicht zu bewegen, und das Mentsch machte sich mit dem Gedanken: Ein Begehren ist so gut wie das andere, davon [...]


Zitiervorschlag:
das Mentsch. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.379, 2019-02.