»mit den Stationsärzten zugange, bei Wein und Sekt«

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Kommentar

Bezug zu einer Bildunterschrift im Bericht der Neue n Revue : „Schwester Traudl auf der Station beim Schmusen mit einem Oberarzt“. (Sünder 1989, 7)

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 280

[...] Um seinen Exitus in Gang zu bringen, am frühen Morgen, zur Stunde des Wolfs, muß der Proband die Klingel betätigen, nach der diensthabenden Schwester läuten, vergeblich beim ersten Versuch: Denn Schwester Waltraud, die Erlöserin, die Meisterin der Mundspülung, ist samt ihren fidelen Mordgesellinnen gerade mit den Stationsärzten zugange, bei Wein und Sekt, hier will ein junger Arzt einen Zungenkuß tauschen, da ein Oberarzt, der mit seinen großen Händen ihre noch größeren Brüste zu umfassen versucht, dort ein dritter, der ihr zwischen die Beine greifen möchte – eine Nachtschwester, leicht hat sie es nicht bei solchem Andrang, viel Opfermut gehört dazu [...]


Zitiervorschlag:
„mit den Stationsärzten zugange, bei Wein und Sekt“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.271, 2019-02.