illyrisch

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 269

[...] Die beiden Wanderer hatten die Hohen Tauern durchstreift, um die Kärntisch-Slawischen Bergund Flurnamen auf keltische und illyrische Ursprünge zu untersuchen [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 277

[...] Welche Vorstellung! Ein nachgerade innovatives Angebot, Sterben im Oberen Mölltal, nach alten illyrischen Rezepten, pardon, Riten [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 297

[...] Germanisch, verstehen Sie, damals noch germanisch, nicht keltisch, kein Naturprinzip damals, sondern Führerprinzip, keine Gedächtniskultur, sondern Runenschrift, Julfeierund Thingstättenkultur, keine Glockenbecherleute, sondern Kradmelder und Gauturnwarte, auch in Wolfsberg, auch in Windisch-Bleiberg, Windisch-Matrei, Nothung Nothung, damals germanisch, heute wieder keltisch, heute illyrisch, damals nordisch, auch im Süden, im sommerlich heißen Wolfsberg [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 325

[...] Keine Frage, daß dieser Name, nicht nur des Berges, auch des Bergoder Wettergottes, auf die illyrische Urbesiedlung dieser Gegend zurückgeht, als erster und einziger hatte ich das herausgefunden und noch mehr – Irgi, das bedeutet soviel wie: nur von unten, nur von ferne, was auf größten Respekt, auf angemessenen Umgang – Um-Gang, verstehen Sie? – mit dem Gebirge schließen läßt [...]


Zitiervorschlag:
illyrisch. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.235, 2019-02.