»DIE STERBE-SIMULATION«

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Kommentar

In Der symbolische Tausch und der Tod führt Jean Baudrillard die Grundlagen seiner Simulationstheorie aus und spricht von „drei Ordnungen des Simulakrums“: Nach der Ära der „Imitation“ und derjenigen der „Produktion“ sieht er die heutige Menschheit im Zeitalter der Simulation leben, in dem Zeichen und Wirklichkeit immer schwieriger zu unterscheiden sind. (Baudrillard 2011, 92) Der daraus abgeleitete Begriff „Sterbesimulation“ ist Kofler’scher Natur, für Baudrillard ist in Zusammenhang mit dem Tod das Symbolische, das er als sozialen „Tauschakt“ versteht, zentral.

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 275

[...] TOD OHNE TABU, STERBEN OHNE REUE, höre ich mich denken, DAS THANATOS-PROGRAMM, DIE STERBE-SIMULATION [...]


Zitiervorschlag:
„DIE STERBE-SIMULATION“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.197, 2019-02.