»Moden Fian, Millstatt«

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Kommentar

Das Geschäft „Moden und Trachten Fian“ existiert heute noch in Millstatt. Es besteht keine verwandtschaftliche Beziehung zur Familie des Schriftstellers Antonio Fian.

Textausschnitte

Der Hirt auf dem Felsen, S. 256

[...] Aber fahren wir fort: Sie haben behauptet, Ihr Bergkamerad habe, beim Einstieg in die Schlüsselstelle, die folgende Geschichte erzählt: In Millstatt betrete einer, ein gewisser –, der Name tue nichts zur Sache, das Geschäft Moden Fian und verlange weiße Stutzen – Wie? Kniestrümpfe, sagen Sie? Sehr wohl, ich bleibe dennoch bei Stutzen –; der Verkäufer, ein gewisser –, nun, wie immer er heiße, bedaure, weiße Stutzen nicht mehr zu führen, jedoch könne er blaue Schals auf das wärmste empfehlen; in Großkirchheim hinwieder gehe ein Kunde, ein Herr Bürger, in ein Papiergeschäft, um einen blauen Schal zu kaufen, der Inhaber, ein Herr Kramser, rate ihm aber, da blaue Schals nicht auf Lager wären, zum Kauf von weißen Stutzen; bald darauf, so habe, nach Ihren Angaben, der Gefährte fortgesetzt, sei in den regionalen Tageszeitungen eine Werbeeinschaltung aufgetaucht mit folgendem Wortlaut: Sie verlangen weiße Stutzen und erhalten blaue Schals? Kommen Sie zu uns! Bei uns bestellen Sie blaue Schals und werden mit 1 a weißen Stutzen bedient [...]


Zitiervorschlag:
„Moden Fian, Millstatt“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.hirt.11, 2019-02.