»Libido ist ebenso fragil wie klebrig«

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Kommentar

Freud schreibt von der „Klebrigkeit der Libido“ und meint damit eine „Zähigkeit, mit welcher die Libido an bestimmten Richtungen und Objekten haftet“ (Freud 1915, 360).

Textausschnitte

Aus der Wildnis, S. 354

[...] nur drei bis fünf Jahre befriedigend, auch der hervorragende Satz „Libido ist ebenso labil wie klebrig“ treffe den Sachverhalt sehr genau; auch Reich schreibe in manchen Schriften sehr einprägsam, daß man in anderen Bereichen wohl auch niemandem zumuten werde, jeden Tag Schnitzel zu essen oder denselben Anzug zu tragen [...]


Zitiervorschlag:
„Libido ist ebenso fragil wie klebrig“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.wildnis.1126, 2019-02.