MASKULIN – FEMININ

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Kommentar

Masculin féminin (1966, deutscher Untertitel: Die Kinder von Marx und Coca Cola): Film von Jean-Luc Godard nach Motiven der Novellen La femme de Paul (1881) und Le signe 81886) von Guy de Maupassant. Es gibt inhaltliche Parallelen zu Koflers Text: Nach seiner Entlassung vom Militärdienst trifft der Protagonist eine flüchtige Bekannte wieder, in die er sich verliebt. Es kommt zu verwickelten Liebeskonstellationen mit ihren Mitbewohnerinnen und am Schluss zum unvermittelten Tod des Hauptdarstellers. Der Film markiert Godards Wendung vom Spielfilm zum Essay-Film, der in einzelnen Episoden, Szenen, Einstellungen und über Zwischentitel einen „Bericht zur Lage der Jugend“ inszeniert, die Verführung durch die Konsumwelt und falsche Träume (vgl. Krusche 1993, 352).

Textausschnitte

Aus der Wildnis, S. 349

[...] Maskulin – Feminin unglückliche reise Kirsch und Stephanie gingen den Zug entlang, in der kindischen Hoffnung, dieser Zug, ein Nachtzug, werde einen Speisewagen fuhren [...]


Zitiervorschlag:
MASKULIN – FEMININ. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.wildnis.1114, 2019-02.