Bebel 1881 sich für die allgemeine Volksbewaffnungausgesprochen habe, unter dem Motto »Jeder Bürger ein Soldat, jeder Soldat ein Bürger«.

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Kommentar

Otto Rösch verweist in obiger Zeitungsmeldung nicht nur auf Engels, sondern auch auf Ferdinand August Bebel (1840–1913), sozialistischer deutscher Politiker und Publizist, Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie. Dieser, so Rösch, habe „sich (1881): für die allgemeine Volksbewaffnung ausgesprochen unter dem Motto: ›Jeder Bürger ein Soldat, jeder Soldat ein Bürger‹“ (11/W4/1).

Textausschnitte

Aus der Wildnis, S. 340

[...] Vor Journalisten sollte der Verteidigungsminister zwölf Jahre später ausführen, daß schon Engels die allgemeine Wehrpflicht als natürliche Ergänzung des Stimmrechtes bezeichnet und Bebel 1881 sich für die allgemeine Volksbewaffnung ausgesprochen habe, unter dem Motto „Jeder Bürger ein Soldat, jeder Soldat ein Bürger“. (Militär und Klassenkampf, hierzulande:) Der Minister sollte ferner daran erinnern, daß 1978 die Metallarbeitergewerkschaft eine Patenschaft über das Heer übernommen habe und 1979 die Industriellenvereinigung diesem Beispiel folgen werde [...]


Zitiervorschlag:
Bebel 1881 sich für die allgemeine Volksbewaffnungausgesprochen habe, unter dem Motto „Jeder Bürger ein Soldat, jeder Soldat ein Bürger“.. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.wildnis.1108, 2019-02.