»Weißwurstbömbchen mit Werner Schroeter«

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Kommentar

Mit einem Interview in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit sorgte der deutscher Film- und Theaterregisseur Werner Schroeter (1945–2010) 1980 für Empörung, als er meinte, er könne sich vorstellen jemand umzubringen, ohne sich etwas dabei zu denken. Kofler hat das Interview wahrscheinlich über das Magazin Der Spiegel rezipiert, wo das Zeit-Interview wiedergegeben wurde. Ein „sinnliches Gefühl“ der Mordlust überkäme Schroeter etwa beim bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß: „Man müßte ihm ja nur ein kleines Bömbchen in Form einer Weißwurst zu essen geben“ ([red.] 1980).

Textausschnitte

Konkurrenz, S. 511

[...] Mit Nena und Markus“, „Friedenspfeife mit André Heller – unser Angebot an den Friedensfreund“, „Hexensabbat mit Alice Schwarzer“ oder „Weißwurstbömbchen mit Werner Schroeter“ sowie „Kraftpaket mit Herbert Fux [...]


Zitiervorschlag:
„Weißwurstbömbchen mit Werner Schroeter“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.konkurrenz.1602, 2019-02.