Hanns Krassnitzer

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Kommentar

Hanns Krassnitzer (1915–1988), Film- und Theaterschauspieler, ab Ende der 1940er Jahre Mitwirkung in Kinofilmen, 1951–54 Mitwirkung am Stadttheater Bern, ab Mitte der 1960er bis zu seinem Tod Ensemblemitglied am Wiener Volkstheater (vgl. Kosch 2015, 183)

Textausschnitte

Konkurrenz, S. 484

[...] Schreibt er endlich, denkt er sogleich über andere Projekte nach, er schreibt immer das, was er gerade nicht schreibt; während er meine überlegungen auf der Schreibmaschine darstellt, notiert er sich rechts davon; Zürcher Verlobung, Genfer Verhandlungen, Schach, Eagleburger, Naturbetrachtungen, zwei Schattenstimmen –? Alles, nur nicht diesen Roman mit gebotener Entschlossenheit vorantreiben! Er stellt das Radio an und hört Lieder von Mahler, „Nach Mitternacht“ und andere, dann Nachrichten; um die Nachrichten zu hören, legt der Autor sich wieder aufs Bett, verschränkt die Arme unter dem Kopf, es folgen Kulturnachrichten, wieder hat eine Kleinstadt einen Literaturpreis gestiftet und auch schon vergeben, wahrhaft: vergeben; anschließend eine Erzählung von Karl Schönherr, gelesen von Hanns Krassnitzer [...]


Zitiervorschlag:
Hanns Krassnitzer. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.konkurrenz.1528, 2019-02.