»Atemnot«

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Kommentar

Evtl. Anspielung auf dem Film À bout de souffle (1960) von Jean-Luc Godard (dt. Titel: Außer Atem); evtl. aber auch eine Anspielung auf den Film Atemnot (1984) der österr. Regisseurin Käthe Kratz

Textausschnitte

Konkurrenz, S. 448

[...] Ja, wenn er einen Film schriebe wie „Lebenslinien“ oder „Atemnot“, einen Thriller wie „Morgen-Grauen“ oder wenigstens einen Schlager wie „Bruttosozialprodukt“! Aber den Durchbruch bei Sortiment und Publikum werde er nicht schaffen, erinnere ich mich in einem Nachrichtenmagazin gelesen zu haben (das Foto machte mich aufmerksam), weil er in vieler Hinsicht „zu widerborstig“ schreibe und sich verhalte und sich selbst mit „liebebedürftigem Desinteresse“ betrachte [...]

Konkurrenz, S. 497

[...] Obwohl unter ständiger Luftnot, nicht Atemnot, sondern Luftnot, leidend, verzichtet er auf das sogenannte Erholungsangebot dieser sogenannten Großstadt, auf die Luftattrappen der sogenannten Erholungsgebiete, auf das Luftangebot, das nur aus Luftgüteklassen minderer Sorte besteht [...]

Amok und Harmonie, S. 564

[...] Pichler klagte über Atemnot und Benommenheit [...]

Amok und Harmonie, S. 570

[...] Atemnot, starker Benommenheit [...]


Zitiervorschlag:
„Atemnot“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.konkurrenz.1402, 2019-02.