mein kampf

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Kommentar

Adolf Hitlers zweiteilige Programmschrift Mein Kampf erschien 1925/26.

Textausschnitte

Ida H., S. 189

[...] ich hab mich mit krieg sehr viel auseinand’zusetzen versucht, und bin immer mehr in so eine phase hineingekommen, daß ich – weil ich so viel an krieg auch gedacht hab, weils ja noch immer krieg gibt, muß ich geglaubt haben, daß er zu uns auch wieder gekommen ist, daß bei uns wieder krieg ist –“ „– in meinem kopf war krieg, und da hab ich mich eben gefürchtet davor, und besonders eben vor hitler – ich muß geglaubt haben, er lebt noch, ich hab zwar seine filme gesehen und sein buch gelesen mein kampf und hätt eigentlich wissen müssen, daß er schon lang tot ist, aber ich hab mir eingebildet, er lebt noch, und – daß noch immer leute da sind, die für hitler kämpfen und das ist ein wahn eben gewesen, den ich gehabt habe, ich hab mir eingebildet, daß noch immer krieg ist bei uns weil ich von hitler auch so furchtbare sachen gehört habe, fürcht ich mich eben davor, das ist doch ganz normal; daß – daß das noch einmal sein könnt, sowas und daß der noch lebt, aber daß er nicht selber hitler ist, sondern ein anderer –, daß ein anderer hitler kommt [...]


Zitiervorschlag:
mein kampf. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.ida.604, 2019-02.