Depotspritzen

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Kommentar

Durch eine Injektion wird (etwa im Muskel) ein Depot gebildet, das den Wirkstoff über einen längeren Zeitraum absondert. Die klinische Psychiatrie setzt diese Verabreichungsform etwa bei Antipsychotika ein, weil dadurch Abbrüche medikamentöser Therapien durch den Patienten eher vermieden werden können.

Textausschnitte

Ida H., S. 147

[...] neuerdings die Nummer, ließ sich durchstellen und stellte voll höflicher Wut die Oberschwester zur Rede; diese ließ sich nun immerhin zur Auskunft herbei, Ida müsse wieder in die Anstalt kommen, sich untersuchen lassen, ihre Medikamente, Depotspritzen, verabreicht bekommen und ordnungsgemäß entlassen werden, dann würden ihr auch ihre Sachen ausgefolgt [...]


Zitiervorschlag:
Depotspritzen. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.ida.552, 2019-02.