Beratungsstellen des Psychohygienischen Dienstes

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Kommentar

1961 wurde am Gesundheitsamt der Stadt Wien das „Referat Psychohygiene“ samt eines „Psychohygienischen Diensts“ gegründet. „Vorangegangen war die Gründung eines Alkoholikerreferats“, das dann der Psychohygiene zugeschlagen wurde (Krawina 1979, 81). Das Referat Psychohygiene „setzte sich die Nachbetreuung jener Menschen zur Aufgabe, die durch eine psychische Krise gegangen waren, indem es Hilfestellung bei der Wiedergewinnung der sozialen Integration und Vermittlung in persönlichen zwischenmenschlichen Bereichen wie Familie, Nachbarschaft und Arbeitsplatz anbietet“ (ebd.). 1979 bestanden in Wien sechs Beratungsstellen und zwei „Übergangswohnungen“.

Textausschnitte

Ida H., S. 158

[...] “ Die Aufgabe der Pflegschaftshelfer und Pflegschaftshelferinnen sei deshalb auch, dafür zu sorgen, daß die ihnen Anvertrauten – ein Pflegschaftshelfer betreue oft mehrere Pfleglinge – sich von Zeit zu Zeit in den Beratungsstellen des Psychohygienischen Dienstes [...]


Zitiervorschlag:
Beratungsstellen des Psychohygienischen Dienstes. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.ida.548, 2019-02.