Guglhupf

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Kommentar

Gugelhupf: österr. Mehlspeise aus Germteig, häufig mit Rosinen, gebacken in charakteristischer Kranzform mit Auslassung in der Mitte. In Österreich auch Bezeichnung für „Irrenhaus“, psychiatrische Klinik; abgeleitet vom „Narrenturm“ im alten Allgemeinen Krankenhaus in Wien, wo bis 1866 „Geisteskranke“ untergebracht wurden und der eine an einen Gugelhupf erinnernde Rundform aufweist.

Textausschnitte

Ida H., S. 147

[...] im Guglhupf? und Fotomodell sei sie, so wie sie hier stehe, soso [...]

Ida H., S. 224

[...] vielleicht is’ wieda in’ Guglhupf [...]

, S. 296

[...] Die Ärzte hätten nichts feststellen können außer einer leichten Gehirnerschütterung, keine physische Ursache seiner Starre, seiner Unansprechbarkeit (Kunststück!), bis er nach einigen Tagen nach Steinhof verlegt worden sei, in’ Guglhupf, zur Beobachtung [...]


Zitiervorschlag:
Guglhupf. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.ida.514, 2019-02.