»fetznlaberl«

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Kommentar

Dialektal: „Laibchen“ (gemeint: Fußball) aus Lappen, Lumpen (vgl. Wehle 1980, 121)

Textausschnitte

Guggile, S. 19

[...] bei jenem, hat mir mein vater am sonntag, sonntag früh, anläßlich des „papahuckns“ (die mutti ist aufgestanden und hat das frühstück gemacht und ich habe mich zum papa ins bett gelegt und mir von ihm erzählen lassen) erzählt, bei jenem, meinem urgroß- vater in winklern bei velden, seien sie im sommer oder zu ostern manchmal „auf besuch“ gewesen, einen fußball haben sie nicht besessen, so haben sie mit einem „fetznlaberl“ gespielt; (und, im winter: skier zu besitzen sei damals „ein luxus“ gewesen, sie haben sich deshalb aus faßdauben, die sie zuerst in heißes wasser und dann über nacht unter einen kä- sten gelegt hätten, welche hergestellt [...]


Zitiervorschlag:
„fetznlaberl“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.88, 2019-02.