VSV

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Kommentar

Abkürzung für: Villacher Sportverein

Textausschnitte

Guggile, S. 17

[...] frischrudi, sohn der frau frisch, einer „braven kundschaft“, ein fanatisch fußballbegeisterter, unförmig, unverhältnismäßig in die länge gewachsener, in „die höhe geschossener“, schwerfälliger und vor allem sprachlich, „bein redn“ sich schwer tuender rauchfangkehrergeselle, frisch-rudi hat im linder stadion, in phasen der abgeschlafften oder abzuschlaffen drohenden zuschauerund spielerund spielbegeisterung mit dem dann als einzelaktion vorgetragenen ruf „gemma villacha“ – unbeirrbar: „gemma villacha gemma!“ – die recken des VSV (damals noch mit weinstich, jantschnig, seppele) immer aufs neue zu höchstleistungen anzuspornen versucht, schnellzugnante hingegen, ein ehemaliger, wegen eines angeblich von ihm verschuldeten zugsunglücks entlassener fahrdienstleiter, soll, seit jenem zwischenfall personalunion von zug und fahrdienstleiter, mit seiner fahrdienstleiterpfeife sich selbst das zeichen zur abfahrt gebend, auf den villacher gehsteigen, vornehmlich auf den gehsteigen des villacher hauptplatzes zug gespielt haben – „jo bist du tamisch ha?“ villach ist eine kleinstadt [...]


Zitiervorschlag:
VSV. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.80, 2019-02.