»hochgradiger hitlerjunge«

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Kommentar

Die Hitlerjugend war eine hierarchische, „bis ins letzte reglementierte“ Organisation, die der „Reichsjugendführung“ unterstellt war (Klönne 1957, 24). Es gab seit Juli (1933): feststehende Unterorganisationen, die einzelnen HJ-Einheiten waren hierarchisch gegliedert. Die führenden, überregionalen Stellen hatten hauptamtliche Erwachsene inne, in den kleineren Einheiten (aufsteigend: „Rotte“,„Kameradschaft“, „Schar“, „Gefolgschaft“, „Stamm“) gab es jeweils jugendliche „Führer“, z.B. „Ober-“ oder „Hauptgefolgschaftsführer“ (ebd., 25).

Textausschnitte

Guggile, S. 14

[...] * er sei seit dreißig jahren „aufrechter sozialdemokrat“, werde aber dennoch auch in nationalen kreisen geschätzt; er habe zwar keine napola besucht, sei aber immerhin „hochgradiger hitlerjunge“ gewesen, hat der herr landeshauptmann gesagt [...]


Zitiervorschlag:
„hochgradiger hitlerjunge“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.64, 2019-02.