»frost«

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Kommentar

Erster veröffentlichter Roman Bernhards (1963)

Textausschnitte

Guggile, S. 48

[...] mir fällt ein: die besondere agressivität der osttiroler kinderspiele; schmerzhafte, durch plötzliches fieber hervorgerufene intensivierung der wahrnehmung – auf einmal fieber und schüttelfrost, die ganze zeit schon ist mir, zwischen mutter und tante auf einem bankl sitzend, nicht gut gewesen, schüttelfrost an einem hochsommernachmittag, mit der zeit ist mein zustand des stillschweigenden vor mich hin-, zu den kindern hinüberstarrens bemerkt worden, was denn sei, „du hast ja –“, ich habe ja fieber ich müsse sofort ins bett; abgebrochen der nachmittagsausflug, zurück in die wehweh-tantile-wohnung, aufregung und besorgnis [...]

Guggile, S. 109

[...] bernhard, „frost [...]

Ida H., S. 157

[...] Das sei ihre Mutter, erklärte frostig die junge, sie sollten unter der Woche wiederkommen oder versuchen, sie in der Stadt zu erreichen, sie sei ja oft genug drinnen; am Wochenende werde man wohl noch seine Ruhe haben dürfen [...]

Amok und Harmonie, S. 559

[...] Es beginnt mit Halsschmerzen, Schüttelfrost, Schluckbeschwerden, hatte jemand, wer war es, erklärt [...]


Zitiervorschlag:
„frost“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.422, 2019-02.