abwehrkämpfer

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Kommentar

Der jugoslawische SHS-Staat beanspruchte unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs jene Teile Südkärntens für sich, die überwiegend von slowenischsprachiger Bevölkerung bewohnt wurden. Im November (1918): drangen Truppen nach Kärnten ein, es entwickelte sich der sogenannte Kärntner Abwehrkampf, der im Jänner (1919): in einem Waffenstillstand (den der SHS-Staat im Mai 1919 kurzfristig ohne Erfolg durchbrach) endete. Über die Gebiete entschied schließlich die Volksabstimmung.

Textausschnitte

Guggile, S. 13

[...] abwehrkämpfer, jungbürger, feuerwehr, gemeinderat, behördenvertreter mit bezirkshauptmann hofrat dr [...]

Guggile, S. 14

[...] sorgo mit den stadtund gemeindevätern, vertretern der exekutive und legislative, sportund turnvereinen, feuerwehr und bergwacht auch heimattreue ferlacher in großer zahl teilgenommen, die vom obmann des abwehrkämpferbundes, albin obiltschnig, begrüßt worden sind [...]


Zitiervorschlag:
abwehrkämpfer. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.40, 2019-02.