jugendgästehaus »hörndlwald«

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Kommentar

(1950/51): errichtete die der SPÖ nahestehende Organisation „Volkshilfe“ im Hörndlwald (Wien-Hietzing, zwischen Krankenhaus Lainz und Lainzer Tiergarten) ein Heim, das in erster Linie „der Jugend“ als „internationale Kulturstätte“ zur Verfügung stehen sollte. 1965 wurde es nach dem Gründer der Volkshilfe, dem SPÖ-Politiker Josef Afritsch (1901–1964), benannt. Das „ungewöhnliche Bauwerk“ habe, so der Architekturkritiker Friedrich Achleitner, „architektonische Träume der fünfziger Jahre [vermittelt]: Naturverbundenheit, Öffnung zu Luft, Sonne und Landschaft, aber auch zu den Kulturen der Welt“ (Achleitner 1995, 16). 2013 wurde es abgerissen.

Textausschnitte

Guggile, S. 102

[...] ) in wien, im rahmen der aktion „österreichs jugend lernt ihre bundeshauptstadt kennen“, im wiener jugendgästehaus „hörndlwald“ hat mich „da john“, mein bettnachbar, nachts im schlafsaal mit erfolg zum „wixn“ aufgefordert, „zur selbstbefriedigung verführt“ [...]


Zitiervorschlag:
jugendgästehaus „hörndlwald“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.396, 2019-02.