»markt und straßen stehn verlassen«
Kommentar
Zitat des Gedichts Weihnachten (1837) von Joseph von Eichendorff (1788–1857): „Markt und Straßen steh’n verlassen, [/] Still erleuchtet jedes Haus, [/] Sinnend geh’ ich durch die Gassen, [/] Alles sieht so festlich aus. [//] An den Fenstern haben Frauen [/] Buntes Spielzeug fromm geschmückt, [/] Tausend Kindlein steh’n und schauen, [/] sind so wunderbar beglückt“ (Eichendorff 2006, 382f.).
Textausschnitte
Guggile, Werk 1, S. 75[...] auf den friedhofsbesuch zu sprechen kommend, hat mein vater jedes jahr aufs neue strophen eines gediehtes zitiert, das er als kleiner bub aufgesagt habe: „markt und straßen stehn verlassen, / still erleuchtet jedes haus, / staunend geh ich durch die gassen, / alles sieht so festlich aus [...]
„markt und straßen stehn verlassen“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.272, 2019-02.

