Akim- und Sigurd heftln

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Kommentar

Akim: eine 1950 von Augusto Pedrazza (1923–1994) geschaffene Comicfigur, die sich als „figlio della giungla“ an Tarzan anlehnte; Sigurd: vom Schweizer Zeichner Hansrudi Wäscher (1928–2016) 1953 geschaffener Comic-Ritterheld, ursprünglich eine Adaption des Nibelungen-Stoffs. Beide Comics wurden im deutschsprachigen Raum über den Verlag Walter Lehning vertrieben, Wäscher zeichnete ab 1955 auch die „Akim“-Reihe. 1959 verlor der Verlag die Rechte an „Akim“ an den italienischen Lizenzgeber, benannte die Reihe kurzerhand in „Tinor“ um. Lehning war für den Comic-Boom in den 1950er Jahren mitverantwortlich, er führte erfolgreich „Piccolo“-Hefte ein (auch von „Akim“ und „Sigurd“), kleinformatige, billige Heftchen (in Deutschland für 20 Pfennige) (vgl. Dolle-Weinkauff 1990, 89).

Textausschnitte

Guggile, S. 71

[...] mir einige akim- und sigurdheftln gezeigt hat; dann sind wir wieder in den hof gegangen [...]


Zitiervorschlag:
Akim- und Sigurd heftln. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.282, 2019-02.