schriften des österreichischen buchklubs der jugend

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Kommentar

1948 nach US-amerikanischem Vorbild gegründete Organisation zur Leseförderung an Österreichs Schulen, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben wird. Der Gründer Richard Bamberger (1911–2007) schrieb 1950 programmatisch davon, dass es um eine „Erziehung zum guten Buch und die Erziehung zum richtigen Lesen gehe“, was besonders „in einer Zeit, in der Schmutz und Schund die geistige und seelische Entwicklung gefährdet“, wichtig sei (Bamberger 1950, 2).

Textausschnitte

Guggile, S. 68

[...] meiner mutter ein loch in den bauch geredet, um zu belegen, was ihr sehr wichtig gewesen ist: daß das gute am ende siegt, auch in der schundliteratur (geredet vor allem aber deshalb, damit ich nicht gezwungen gewesen bin, die sehr wertvollen, sauberen, wirklich guten schriften des österreichischen buchklubs der jugend zu lesen); ich bin aber mit meiner argumentation regelmäßig an den mittein, deren sich das gute und die guten bedient haben, gescheitert – „wos steht do? –“ und er zückte das messer [...]


Zitiervorschlag:
schriften des österreichischen buchklubs der jugend. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.268, 2019-02.