geschichte von der Frau Hitt

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Kommentar

Die Sage von der Frau Hitt gibt es in verschiedenen Variationen, immer ist sie eine reiche, geizige Frau, die für ihre Unbarmherzigkeit bestraft (meist: in einen Stein verwandelt) wird. „Weib, bist du rasend?“ ist die Antwort von Frau Hitt auf die Bitte einer Bettlerin, für ihr frierendes Kind etwas Leinen zu spenden, in der Ballade Frau Hitt von Karl Egon Ebert (Zumbach 2004, 323).

Textausschnitte

Guggile, S. 42

[...] auch die tante unterwelz hat eine geschichte gewußt, die geschichte von der frau hitt; „weib, bist du rasend?“ hat da die stolze frau hitt vom pferd herunter zur bettlerin gesagt, und zur strafe, weil sie so stolz und so geizig gewesen ist, ist sie auf der stelle samt pferd zu stein geworden [...]


Zitiervorschlag:
geschichte von der Frau Hitt. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.202, 2019-02.