klachl

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Kommentar

Klachl: „ein rüstiger aber träger, auch ungeschliffener Mensch“ (Lexer 1865, 158). Klachl bedeutet noch Glockenschwengel oder Schweinshaxe, hier: Auswurf, Schleim

Textausschnitte

Guggile, S. 35

[...] der onkel rudi sei ein „ungehobelter klachl [...]

Guggile, S. 36

[...] hof seine „klachl“ herumspucke, ein sozi obendrein, denn die auf der gemeinde seien „jo olles rote“ [...]

Guggile, S. 69

[...] spuckt haben, wie der schrankenwärter auf der anderen seite der bahnlinie hinter den gemüsegärten, zu beobachten von unserem balkon aus, zu sein, später, wie die spieler des vsv, diese „ungehobelten klachln“, sein wollen wie und sein: der vorzugsschüler, der brave, schlichtweg: werner reinfried [...]


Zitiervorschlag:
klachl. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.156, 2019-02.