bürgerschule

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Kommentar

Aus der Monarchie stammende Variante der Pflichtschule für einen „mittleren Bildungsweg“, die Mädchen offenstand. Mädchen erhielten Unterricht in Handarbeitsfächern und „Haushaltskunde“. 1927 wich die Bürger- der Hauptschule.

Textausschnitte

Guggile, S. 20

[...] nach absolvierung der bürgerschule habe er „beim hirschegger“, einem textilgeschäft auf dem villacher hauptplatz, seine lehre als Verkäufer angetreten, (wie oft habe ich gehört: „beim hirschegger“ [...]

Guggile, S. 25

[...] streng sei sie erzogen worden, „aber gerecht“, immer gewußt zu haben, was sie „ihrem hergott schuldig sei“, das verstehe sich von selbst, die volksschule und die bürgerschule habe sie in einem lienzer kloster, in einer lienzer klostervolks und klosterbürgerschule besucht, (auf den weiteren lebensweg, „ins leben hinaus“ mitbekommen und immer in ehren gehalten: ein beichtbild von der abschlußbeichte – „mein liebes kind! ( [...]


Zitiervorschlag:
bürgerschule. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.guggile.124, 2019-02.