Wiener Höhenweg

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Kommentar

Wanderbergroute in der Schobergruppe, an der Grenze von Osttirol und Kärnten

Textausschnitte

Amok und Harmonie, S. 543

[...] So dürftig der Wienerwald und die Wiener Höhenstraße, so beeindruckend die Glocknerstraße und der Wiener Höhenweg [...]

Amok und Harmonie, S. 544

[...] den Wiener Höhenweg gehen über der Baumgrenze und unter den ersten Dreitausendern der Schobergruppe, das ist etwas, die Schobergruppe, das ist etwas, denke ich im Achtunddreißiger, die Schobergruppe setzt sich ja, eine Seltenheit, aus mehr als fünfzig Dreitausendern zusammen, ihr Haupt ist der Hochschober, der große Bruder des Kleinen Schober, die Schobergruppe, denke ich im Autobus auf den Kahlenberg, ist etwas, eine Wiener Gruppe, eine Gruppe von Wiener Heurigenbesuchern ist dagegen nichts [...]

Amok und Harmonie, S. 545

[...] Von der Seescharte über Geröll und Schneefelder zum selbst im Hochsommer oft zugefrorenen Wangenitzsee hinabsteigen und in der Wangenitzseehütte einkehren, das ja, im Kahlenbergrestaurant einkehren, das nicht, denke ich im Achtunddreißiger, der Wiener Höhenweg ja, die Wiener Höhenstraße nein, auf der Wiener Höhenstraße vom Cobenzlrestaurant zum Kahlenbergrestaurant fahren nein, auf dem Wiener Höhenweg durch die Schobergruppe hindurch und in die Glocknergruppe hinein gehen ja, auf die Klockerin hinaufsteigen, auf den Vorderen Bratschenkopf, auf den Hackbrettler hinaufsteigen, auch das, das ist etwas, das ist ja etwas, im Wienerwald herumfahren, denke ich im langsamer werdenden Achtunddreißiger, das nicht, das ist ja nichts, denn so großartig der nur so genannte Wiener Höhenweg aus dem Osttirolischen ins Salzburgische ist, so jämmerlich, ja unerträglich ist die Wiener Höhenstraße im Wienerwald [...]


Zitiervorschlag:
Wiener Höhenweg. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.amok.1704, 2019-02.