naturgemäß

Textausschnitte

Konkurrenz, S. 422

[...] Die Realisierung dieser Zusage wurde aber nach der Hochzeit (sic!) mit den verschiedensten Begründungen immer wieder hinausgeschoben, Und es kam naturgemäß zu Spannungen [...]

Konkurrenz, S. 488

[...] Nicht einmal die hiesige Filmakademie hat er besucht, dennoch (ah! er natürlich: gerade deshalb) versäumt er keine Gelegenheit, den heimischen Film schlechtzumachen, keine Gelegenheit, herauszuposaunen: Film oder Filmakademie, das ist die Frage! – Ein Besuch in der Kanzlei des Filmförderungsfonds, ein Gespräch mit dessen Geschäftsführer – ein jedes Gegenüber in Grund und Boden redender Mensch! – verstört diesen Autor auf Wochen und wirft ihn in allem, und naturgemäß im Roman zurück [...]

Konkurrenz, S. 495

[...] Eine einzige Erniedrigung und Beleidigung, sagt er, ist diese Wohnung genannte Behausung, dieser Unterschlupf, dieses Dach über dem Kopf, wie auch die Tatsache, für dieses Wohnen, das naturgemäß nichts anderes sein kann als ein Aushalten untragbarer und unzumutbarer Umund Zustände, auch noch Miete bezahlen zu müssen, anstatt eine Ekelabgeltung zu erhalten [...]

Amok und Harmonie, S. 535

[...] Da wird gedroht nach allen Seiten, da wird gewarnt vor den guten, auf den Mann dressierten Gefährten, die einen Hundefeind, einen Katzenmenschen, förmlich riechen, aber naturgemäß nicht riechen können [...]

Amok und Harmonie, S. 540

[...] Jeder sein eigener Herr!, und naturgemäß [...]


Zitiervorschlag:
naturgemäß. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w1.amok.1654, 2019-02.