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Friedrich August Wilhelm Thomas

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.2859
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Zitiervorschlag: Frank-Rutger Hausmann (2021): Friedrich August Wilhelm Thomas. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.2859, abgerufen am 11. 03. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.2859.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Friedrich August Wilhelm Thomas und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Thomas (1840-1918) stammte, wie Schuchardt, aus Gotha, und beide kannten sich daher seit Schulzeiten. Er war das jüngste Kind des Posamentiers Johann Christoph Thomas. Nach dem Besuch des Ernestinum (1850-1858) - eine Klasse über Schuchardt -studierte er Naturwissenschaften in Jena und Berlin, wo er am 11. Juli 1863 mit der Arbeit De foliorum frondosorum Coniferarum structura anatomica promoviert wurde. Seit 1865 war er mit Bertha Hederich († November 1915), der Tochter des Gothaer Stadtapothekers Ernst Ludwig Hederich, verheiratet. Thomas machte sich vor allem einen Namen als Cecidologe (Forschungen zur „Pflanzengalle“, kugelförmigen Geschwulsten, die durch den Stich von Gallwespen hervorgerufen werden). Nach Abschluss des Studiums wurde er Gymnasiallehrer am Gymnasium Gleichense in Ohrdruf, einer Kleinstadt im Landkreis Gotha, und übte dieses Amt bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1905 aus. Für seine Forschungen wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. So wurde er bereits am 29.4.1876 in die Leopoldina (Sektion „Botanik“) aufgenommen.

Gegenbriefe Schuchardts an Thomas konnten leider nicht aufgefunden werden.

Bibliographie

Wilhelm Hubenthal, „Friedrich Thomas †“, Entomologische Blätter 15, 1919, 87-88.

Hermann Harms, „Friedrich Thomas“, Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft 36, 1919, 122-137 (mit Bibl.: 197 Titel).

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Thomas_(Botaniker)

Herkunft der Digitalisate

Die von Friedrich August Wilhelm Thomas an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen