Josef Schumpeter
URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.2699
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Zitiervorschlag: Frank-Rutger Hausmann (2021): Josef Schumpeter. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.2699, abgerufen am 06. 03. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.2699.
Einleitung
Die Korrespondenz zwischen Josef Alois Schumpeter und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.
Bedeutung
Schumpeter (1883-1950) wurde in Triesch / Mähren als Sohn eines Tuchfabrikanten geboren. Er studierte Jura und Staatswissenschaft in Wien. Nach Aufenthalten in Berlin und England übernahm er 1907 für ein Jahr eine anwaltliche Tätigkeit in Kairo und habilitierte sich 1909 in Wien mit der Arbeit Das Wesen und der Hauptinhalt der theoretischen Nationalökonomie. Sodann arbeitete er an den Universitäten Wien, Czernowitz, Graz und New York. Im Jahr 1919 wurde er österreichischer Finanzminister, trat aber nach kurzer Amtszeit zurück. Für vier Jahre war er Präsident der M. L. Biedermann & Co Bankaktiengesellschaft, die jedoch in Konkurs ging. Ab 1950 bekleidete eine Professur für Finanzwissenschaft an der Universität Bonn, von wo er an die Harvard University wechselte. Er gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts.
Es sind nur zwei Briefe / Karten Schumpeters an Schuchardt erhalten, die zwar von einem guten kollegialen Verhältnis zeugen, inhaltlich aber eine letztlich unbedeutende Dekanatsangelegenheit behandeln. Man würde gerne wissen, ob es auch einen fachlichen Austausch zwischen beiden gegeben hat. Im Briefbestand des HSA kommt der Name „Schumpeter“ ansonsten nicht vor.
Bibliographie
Richard Swedberg. Aus dem Engl. übers. von Johannes G. Pankau, Joseph A. Schumpeter, eine Biographie, Stuttgart: Klett-Cotta, 1994.
NDB 23, 2007 (https://www.deutsche-biographie.de/sfz106815.html).
wikipedia.
Herkunft der Digitalisate
Die von Josef Schumpeter an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:
