Giovanni Scartazzini
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Zitiervorschlag: Frank-Rutger Hausmann (2017): Giovanni Scartazzini. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.2605, abgerufen am 24. 01. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.2605.
Einleitung
Die Korrespondenz zwischen Giovanni Scartazzini und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.
Bedeutung
Geburt und Schulbesuch in Bondo, Kt. Graubünden; seine Muttersprache war Italienisch, nicht Bündnerisch; Ausbildung am Missionshaus der Basler Mission; 1863-65 Stud. Theol. Basel u. Bern; Ordination Bern; 1867-71 Pfarrer in Chur; 1874 Institutsvorsteher einer Privatschule in Walzenhausen, Kt. Appenzell-Außerrhoden; 1875 Pfarrer in Soglio, Bergell (Kt. Graubünden); 1884 Pfarrer Meisterschwanden-Fahrwangen (Kt. Aargau). – Scartazzini wurde 1868 Mitglied der Deutschen Dantegesellschaft und im Oktober 1871 in ihren Vorstand gewählt; 1877 wurde er Herausgeber des Deutschen Dante-Jahrbuchs, das allerdings schon bald sein Erscheinen für längere Zeit einstellte.
Leider sind nur zwei Briefe Scartazzinis an Hugo Schuchardt erhalten, die insbesondere den 1. Bd. der Ausgabe Scartazzinis von Dantes Divina Commedia zum Gegenstand haben, die Schuchardt rezensiert hatte. Warum der Kontakt abbrach, ist nicht bekannt; möglicherweise gingen weitere Briefe verloren. Allerdings fällt auf, dass Scartazzini von Schuchardt später nicht mehr erwähnt wird, was allerdings damit zusammenhängen könnte, dass die italienische Literatur aus seinem wissenschaftlichen Betätigungsfeld verschwand.
Informationen
1875: 2 Briefe
Briefedition und Kommentare
Die Webedition wurde unter Mitarbeit von Maximilian Vogeltanz erstellt.
Bibliographie
Walter Goetz, Geschichte der Deutschen Dante-Gesellschaft und der deutschen Danteforschung, Weimar 1940 (Schriften der Deutschen Dantegesellschaft; 5), bes. 37f.
Reto Roedel, G. A. Scartazzini, Chiasso 1969 (mit Bibliographie, 83-90); EncDant V, 1976, 56 (Reto Roedel)
Erich Wenneker, BBKL 19, 2001, Sp. 1219-1221
Quaderni grigionitaliani 71, 2002, 135-155 (mehrere Artikel aus Anlass von Scartazzinis 100. Todestag; bes. Giovanni Orelli, „Il commentatore di Dante“, 152-155)
Erich Wenneker, NDB 22, 2005, 484-485 (gibt als Geburtstag den 31.12.1837 an und sagt, Scartazzinis Vater sei der Bergbauer Giovanni Andrea Sc. Gewesen)
Remo Fasani / GG, hls (online)
Michele Sensini, Storia di Giovanni Andrea Scartazzini, dantista e commentatore della Commedia, Università degli Studi di Napoli Federico II, Dottorato di ricerca in Filologia moderna, Napoli 2011 (online) [eine grundlegende und vorzüglich dokumentierte Studie, die auch eine umfassende Bibliogr. Scartazzinis enthält]
Ders., „L’Edizione commentata della Divina Commedia di G.A. Scartazzini: un modello nella tradizione dei commenti danteschi”, Quaderni grigionitaliani 81/1, 2012, 40-63
Ders., „Nuove indagini sulla biblioteca dantesca di G.A. Scartazzini: i libri dispersi e gli archivi digitali“, Quaderni grigionitaliani 81/2, 2012, 22-51
Ders., “L’epistolario ,ritrovato’: la corrispondenza di G.A. Scartazzini con il dantista italiano G.J. Ferrazzi”, Quaderni grigionitaliani 81/3, 2012, 141-155.
Herkunft der Digitalisate
Die von Giovanni Scartazzini an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:
