Behrendt Pick
URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.2402
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Zitiervorschlag: Frank-Rutger Hausmann (2024): Behrendt Pick. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.2402, abgerufen am 13. 09. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.2402.
Einleitung
Die Korrespondenz zwischen Behrendt Pick und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.
Bedeutung
Pick stammte aus Posen und studierte in Berlin, wo er 1884 promoviert wurde. Sein Betreuer Theodor Mommsen riet ihm, sich auf Numismatik zu spezialisieren. Nach einigen Jahren an der Königlichen Bibliothek in Berlin wechselte Pick nach Zürich, wo er 1889 habilitiert und 1891 zum Extraordinarius für Römische Altertümer, Geschichte und Numismatik ernannt wurde. Zwei Jahre später wurde er mit der Leitung („Direktor“) des Münzkabinetts in Gotha betraut. Ab 1896 war er zudem Jenenser Extraordinarius für antike Numismatik (ab 1911 Honorarprofessor). Aus rassischen Gründen wurde er 1934 in den Zwangs-Ruhestand versetzt. Er verzog von Gotha nach Berlin, wo er 1940 verstarb. Seine Frau Gertrud geb. Sternberg, mit der er seit 1881 verheiratet war, nahm sich aus Furcht vor Deportation und Verfolgung zwei Jahre später das Leben.
Bibliographie
„Philip Lederer, „Geheimrat Prof. Dr. Behrendt Pick 1861-1940“, Schweizerische Numismatische Rundschau 28, 1941, 87-99
Zwei Stolpersteine für Münzkundler Behrendt Pick in Gotha“, Süddeutsche Zeitung 19.12.2021 (die „Stolpersteine“ befinden sich auf Schloss Friedenstein in Gotha)
Herkunft der Digitalisate
Die von Behrendt Pick an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:
