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Hermann Niemeyer

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.2299
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2018): Hermann Niemeyer. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.2299, abgerufen am 28. 11. 2023. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.2299.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Hermann Niemeyer und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

(1883-1964)

Verleger

Hermann Niemeyer, der einzige Sohn des Firmengründers Max (Maximilian David) Niemeyer (1841-1911) hatte den Buchhandel in der Frommannschen Buchhandlung in Jena erlernt und danach ein Jahr in der Buchhandlung Loescher in Rom gearbeitet, ehe er 1910 nach Halle zurückkehrte. Sein Vater übertrug ihm zunächst die Leitung der Lippertschen Buchhandlung.1 Bereits ein Jahr später musste er nach Max Niemeyers Tod den gesamten Verlag übernehmen. Trotz schwieriger Umstände (Erster Weltkrieg, Inflation, Drittes Reich, Währungsreform, Teilung Deutschlands usw.) gelang es ihm, den Verlag zu erhalten und sein Programm zu erweitern. Als in der sowjetischen Besatzungszone die Möglichkeiten freien Unternehmertums jedoch allzu stark eingeschränkt wurden, entschloss er sich zur Übersiedelung nach Tübingen, wo er 1960/61 die verlegerische Arbeit in einem neu gegründeten „Max Niemeyer Verlag Tübingen“ fortsetzte. – Sieht man von der frühen Korrespondenz Schuchardts mit Max Niemeyer aus den Jahren 1877-1910 (HSA, 07879-07885) einmal ab, so muss, stellt man die intensive Mitarbeit Schuchardts an der Zeitschrift für romanische Philologie (218 Beiträge) in Rechnung, ein Großteil der einst vorhandenen Korrespondenz verloren gegangen sein. – In den erhaltenen Briefen und Postkarten geht es im Wesentlichen um die Veröffentlichung von Schuchardts Primitiae linguae Vasconum, die 1923, auf dem Höhepunkt der Inflation, erfolgte und für Niemeyer eine große verlegerische Herausforderung darstellte.

Informationen

1918 1 PK

1919 2 PK

1921 3 Briefe, 2 PK

1922 1 Brief, 1 PK

1923 6 Briefe, 8 PK, 2 Mitteilungen

1924 2 PK

Bibliographie

Robert Harsch-Niemeyer (Hrsg.), Beiträge zur Methodengeschichte der neueren Philologien. Zum 125jährigen Bestehen des Max Niemeyer Verlages, Tübingen 1995, S. vii-viii; Ders., NDB 19, 1999, 235; eigene Recherchen.

Herkunft der Digitalisate

Die von Hermann Niemeyer an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen