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Max Krenkel

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1962
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2016): Max Krenkel. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1962, abgerufen am 25. 02. 2024. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.1962.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Max Krenkel und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Krenkel stammte aus Chemnitz, studierte Theologie und Klassische Philologie in Leipzig, wo er 1860 mit einer Edition des Diognet-Briefs zum Dr. phil. promoviert wurde. Durch ein ansehnliches väterliches Erbe vom Zwang, einen Beruf auszuüben, befreit, zog er 1872 nach Dresden, wo er sich als Privatgelehrter und Philanthrop einen Namen machte. Er stiftete reichlich für karitative Zwecke und hinterließ später der Dresdner Landesbibliothek seinen Nachlass. 1898 verlieh ihm die Theologische Fakultät der Universität Zürich die Würde eines Dr. theol. h.c.

Krenkel gab Dramen von Pedro Calderón de la Barca heraus und ließ in den Jahren 1881-87 bei dem Verleger Barth in Leipzig insgesamt drei Bände erscheinen. Wo und wann er Spanisch gelernt hatte, ließ sich nicht ermitteln. Er stand jedoch in Kontakt mit dem spanischen Lessingübersetzer Nemesio Uranga und dem französischen Hispanisten Alfred Morel-Fatio. Sein erster Calderón-Band wurde sehr positiv von Schuchardt besprochen, was Krenkel bewog, ihn auch um Rezensionen der Folgebände zu bitten. Schuchardt lehnte jedoch aus Zeitgründen ab.

In Krenkels Nachlass (SLUB Dresden, Mscr.Dresd.e.92.m) sind keine Briefe Schuchardts erhalten.

Bibliographie

Georg Müller, Dresdner Geschichtsblätter 3 u. 4, 1928, 27-28;

Christian Weber, Max Kommerell. Eine intellektuelle Biographie, Berlin-New York 2011, 235f.

1881 2 Briefe

1885 1 Brief

1887 2 Postkarten

Herkunft der Digitalisate

Die von Max Krenkel an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen