Johannes Ulrich Hubschmied
URI:
https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1807
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2016): Johannes Ulrich Hubschmied. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1807, abgerufen am 02. 04. 2023. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.1807.
Einleitung
Die Korrespondenz zwischen Johannes Ulrich Hubschmied und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.
Bedeutung
Der Pfarrerssohn aus Rüschegg b. Bern besuchte die dortige Oberschule und das Gymnasium in Bern, studierte Romanistik und Germanistik in Zürich (Heinrich Morf), Bern (Louis Gauchat), Florenz (Ernesto Giacomo Parodi) und Paris (Mario Roques, Jules Gilliéron). Im Jahr 1904 erwarb er das Gymnasiallehrerdiplom (Franz., Ital., Latein), 1907 erfolgte die Promotion in Bern (Gauchat). Von 1906 bis zu seiner Pensionierung arbeitete Hubschmied (andere Familienmitglieder bevorzugen für sich die Schreibung „Hubschmid“) als Lehrer in Küsnacht und Zürich, wo er sich 1944 habilitierte und bis 1952 als Privatdozent lehrte. Hubschmied war ein angesehener Ortsnamenforscher, auf den zahlreiche etymologische Vorschläge zu schweizerischen Ortsnamen zurückgehen.
Hubschmied trat durch Vermittlung seines Lehrers Gauchat mit Schuchardt in Kontakt und verehrte ihn als bedeutenden Romanisten, aus dessen Schriften er zahlreiche Anregungen bezogen habe. Im August 1922 stattete er Schuchardt einen Besuch in Graz ab. Dieser empfing ihn sicherlich auch deshalb sehr freundlich, weil Hubschmied wesentlichen Anteil am Zustandekommen des Schuchardt-Breviers hatte, da er die Einzahlungen der schweizerischen Subskribenten organisierte. Die tief empfundene Dankbarkeit Hubschmieds kommt in regelmäßigen Grüßen und Wünschen zu Schuchardts Geburtstag, zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel zum Ausdruck, natürlich auch im Dank für übersandte Sonderdrucke. Doch immer wieder werden auch in ansonsten stereotypen Karten und Briefen interessante sprachwissenschaftliche Fragen angeschnitten. Im NL Hubschmied (Augsburg, UA Romanistenarchiv) sind leider keinerlei Briefe oder Postkarten Schuchardts erhalten.
Informationen
1909 1 Brief
1917 1 Postkarte
1921 1 Brief, 1 Postkarte
1922 2 Briefe
1923 3 Briefe, 2 Postkarten
1924 1 Brief, 1 Postkarte
1925 1 Brief
1926 1 Brief, 2 Postkarten
1927 1 Postkarte
Bibliographie
Paul Zinsli, „Johann Ulrich Hubschmied“, Onoma 8, 1958/59, 359-361;
Johannes Hubschmid, „Johann Ulrich Hubschmied“, Onoma 11, 1964/65, 321-325;
Konrad Huber, „Johann Ulrich Hubschmied. 4. Februar 1881 bis 13. Mai 1966“, Vox Romanica 25, 1966, 192; K. Marti-Weissenbach, hls (online);
Ernst Hubschmied-Singer, IGL 1, 2003, 813-814.
Vgl. auch den Eintrag zu Hubschmied im Romanistenlexikon.
Herkunft der Digitalisate
Für die von Hugo Schuchardt an Johannes Ulrich Hubschmied verschickten Briefe gilt:
UB Graz Abteilung für Sondersammlungen, Creative Commons BY-NC-SA https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
Die von Johannes Ulrich Hubschmied an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in: