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Eduard u. Ida Hahn

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1696
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Zitiervorschlag: Frank-Rutger Hausmann (2023): Eduard u. Ida Hahn. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1696, abgerufen am 13. 03. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.1696.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Eduard und Ida Hahn und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Hahn war ein angesehener Agrar-Ethnologe, Geograph und Wirtschaftshistoriker. Er wurde in Lübeck geboren und studierte ab 1877 Medizin und später Naturwissenschaften an den Universitäten in Jena, Greifswald und Leipzig. Im Jahr 1887 wurde er, von Ernst Häckel betreut, in Jena mit der Dissertation Die geographische Verbreitung der coprophagen Lamellicornier promoviert. Anschließend ging er nach Berlin, wo er sich mit dem Geographen Ferdinand von Richthofen (1833-1905) anfreundete. Dieser ermunterte ihn zur Habilitation; die Habilitationsschrift trägt den Titel Die Haustiere und ihre Beziehungen zur Wirtschaft des Menschen (Leipzig 1896).

Als Frau war Ida Hahn eine akademische Karriere verwehrt, zudem pflegte sie zunächst ihre Mutter in Lübeck, später zog sie zu ihrem Bruder nach Berlin und konnte eigene Arbeiten veröffentlichen.

Bibliographie

Festschrift Eduard Hahn zum 60. Geburtstag. Dargebracht von Freunden und Schülern. [Redaktionsausschuss: Hugo Mötefindt, Alfred Vierkandt, Walther Vogel]. Verlag Strecker und Schröder, Stuttgart 1917 (=Studien und Forschungen zur Menschen- und Völkerkunde ; Bd. 14) (mit Bild und Schriftenverzeichnis)

https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Hahn_(Ethnologe)

Bettina Beer, Frauen in der deutschsprachigen Ethnologie. Ein Handbuch, Köln 2007, 71-73.

Herkunft der Digitalisate

Die von Eduard u. Ida Hahn an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen