VIAF GNDTEI

Pier Enea Guarnerio

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1658
Korrespondenz anzeigen
Suchen

Zitiervorschlag: Frank-Rutger Hausmann (2020): Pier Enea Guarnerio. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1658, abgerufen am 18. 01. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.1658.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Pier Enea Guarnerio und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Guarnerio (1854-1919), in Mailand geboren, wurde dort als Student Schüler von Graziadio Isaia Ascoli, ging nach der Laurea nach Sardinien in den Schuldienst, nutzte aber gleichzeitig die Gelegenheit, sich mit Sprache und Folklore der Insel vertraut zu machen. Er wurde an die Universität Genua berufen, wo er Gelegenheit fand, sich mit mittelalterlichen genuesischen Texten zu beschäftigen. Im Jahr 1901 erschien bei Vallardi in Mailand sein Dizionario etimologico di dodicimila vocaboli italiani derivati dal greco, das er gemeinsam mit Amato Amati (1831-1904) herausbrachte. 1903 wurde er als Nachfolger von Carlo Salvioni (1858-1920) nach Pavia berufen und publizierte in der Folgezeit Arbeiten zur dialektologischen, literaturwissenschaftlichen und sprachvergleichenden Themen. Im Jahr 1918 wurde er Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino.

Bibliographie

Benvenuto Terracini, „Necrologia“, Rivista di filologia e di istruzione classica XLVIII,1920, 95-107 (mit Werkverzeichnis).

Giovanni Patroni, „Necrologia“, Annuario dell’Università di Pavia 1921-22, 369-37.1

Ramon d’Abadal i de Vinvals, „Necrologia“, Anuari MCMXV-XX, 1923, 893.

I carteggi Ascoli-Salvioni, Ascoli-Guarnerio e Salvioni-Guarnerio, ed. Paolo A. Faré, Mailand: Istituto Lombardo di Scienze e Lettere, 1964 (Istituto lombardo di scienze e lettere. Classe di lettere, scienze morali e storiche:Memorie; vol. 28,1).

Lexikon der Romanischen Linguistik II,2, 1995, 259, 265, 267, 269.

Francesco Avolio, Dizionario Biografico degli Italiani 60, 2003 (online).

Herkunft der Digitalisate

Die von Pier Enea Guarnerio an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen