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Johan Hendrik Gallée

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1543
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Zitiervorschlag: Sousa, Silvio Moreira de (2017): Johan Hendrik Gallée. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1543, abgerufen am 09. 12. 2022. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.1543.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Johan Hendrik Gallée und Hugo Schuchardt wurde von Silvio MOREIRA DE SOUSA bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

In Zutphen, wo er geboren wurde, ging Johan Hendrik Gallée ab seinem 13. Lebensjahr ins Gymnasium. Bevor Gallée nach Leiden umsiedelte - er immatrikulierte sich 1866 an der Universität -, hatte er bereits Pläne für die Forschung zur niederländischen Sprache (Vollgraff 1909:71). Während seines Aufenthalts in Leiden besuchte er die Seminare von Mathias de Vries und Johan Hendrik Kern (Later 1918:627). 1873 absolvierte er sein Doktorat mit der Dissertation Bijdrage tot de geschiedenis der dramatische vertooningen in de Nederlanden gedurende de Middeleeuwen; sein Doktorvater war Mathias de Vries. Ein Jahr davor (1872) wurde Gallée zum Gymnasiallehrer der niederländischen Sprache in Haarlem ernannt und lehrte dort bis 1879. Danach hatte er die gleiche Stelle in Utrecht inne. Zu diesen Aufgaben kam zwei Jahre später ein Lektorat auf der Universität Utrecht. Nach der Emeritierung von Professor Brill im Jahre 1882 wurde Gallée Professor für Germanistik, Grundlagen des Sanskrits und vergleichende Indoeuropäische Sprachwissenschaft. Ein Teil der 1898 von Gallée kuratierten Trachten- und Schmucksaustellung wurde vom Nederlandsch Museum van de Geschiedenis en Kunst te Amsterdam übernommen (Vollgraff 1909:79). Gallée war Mitglied der Provinciaal Utrechts Genootschap van Kunsten en Wetenschappen und der Koninklijk Nederlands Aardrijkskundig Genootschap sowie Gründungsmitglied des Utrechts Leesmuseums.

Gegenbriefe

Zwar existiert ein Nachlass von Johan Hendrik Gallée an der Universität Utrecht, die Briefe Schuchardts‘ liegen dort jedoch nicht vor.

Briefedition und Kommentare

Der Brief von Gallée an Schuchardt (Bibliotheksnummer 03323) stammt aus dem Jahr 1905.

Die Initiative zur Korrespondenz ging anscheinend von Gallée aus. Der Inhalt des Briefes lässt vermuten, dass Schuchardt Gallée zuvor einen Besuch abstattete. Der Brief ist auf Deutsch verfasst.

Bibliographie

Later, K. 1918. ‚Gallée (Johan Hendrik)‘. In Blok, Petrus Johannes / Mohlhuysen, Philipp Christiaan (ed.). Nieuw Nederlandsch Biografisch Woordenboek. vol. 4. Leiden: A. W. Sijthoff.

Vollgraff, J. C. 1909. ‚Levensbericht van J.H. Gallée‘. In Levensberichten der afgestorven medeleden van de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde te Leiden. Bijlage tot de Handelingen van 1908-1909 : 67-93.

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Johan Hendrik Gallée verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Johan Hendrik Gallée an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen