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Gaetano Ferrajoli

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1482
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Gaetano Ferrajoli. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1482, abgerufen am 25. 02. 2024. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.2.1482.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Gaetano Ferrajoli und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Ferrajoli (Ferraioli) (1838-1890) stammte aus einer vornehmen römischen Familie und war ein bedeutender Bibliophiler. Er war ein Vertreter des ancien régime mit engen Verbindungen zum Vatikan, lebte jedoch sehr zurückgezogen. Sein ganzes Interesse galt seltenen und bedeutenden Büchern und ihrer sachgerechten Aufbewahrung, was ihn jedoch nicht daran hinderte, sie am Rande zu kommentieren. Die Bibliothek wurde im Jahr 1925 in die Vatikanische Bibliothek überführt, wo sie den Fondo Ferraioli bilden. - Wolf, Nachlass, 21 u. 170 weist seinen Namen irrtümlich als Ferrasoli aus. - Schuchardt dürfte Ferrajolo bei einem seiner Romaufenthalte 1864 oder 1868/69 aufgesucht haben, um seine Bibliothek in Augenschein zu nehmen, aus deren Bestände der Marquese ihm offenbar ein Buch auslieh.

Herkunft der Digitalisate

Die von Gaetano Ferrajoli an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen